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Похожие книги

So zärtlich war Suleyken

Autor: Siegfried Lenz
Verlag: Fischer Taschenbuch, 2010
Taschenbuch: 128 Seiten
Sprache: Deutsch

Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen — wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen — mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeiten wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Strie-geldorf und zurück. Letztere aber floriert — wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann — fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, weiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der fest-lichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine »aufgeräumte Huldigung« an seine Heimat Masuren sind.

Über den Autor
Siegfried Lenz ist 1926 in Lyck geboren und wuchs in Masuren auf, dem Schauplatz der Erzählungen des Bandes ›So zärtlich war Suleyken‹. Nach dem Studium der Philosophie, Literaturgeschichte und Anglistik wurde er Feuilletonredakteur einer großen Tageszeitung. Seit 1951 lebte Siegried Lenz als freier Schriftsteller in Hamburg, wo er 2014 im Alter von 88 Jahren starb. Für sein Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998), dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main (1999), dem Jean-Paul-Literaturpreis, Bayern, und der Goethe-Medaille in Gold (2002).

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Paradiso

Ausgezeichnet mit dem Aspekte-Literaturpreis 2009

Autor: Thomas Klupp
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch, 2013
Taschenbuch: 208 Seiten
Sprache: Deutsch

Es ist heiß. Glühend heiß. In der flirrenden Tankstellenluft wartet Alex Böhm auf einen gelben Kombi, der gleich an den Zapfsäulen halten und ihn nach München bringen soll. Von dort wird er am nächsten Morgen mit seiner Freundin Johanna nach Portugal fliegen. Das ist der Plan. Aber plötzlich kommt alles ganz anders: Alex findet sich am Rand der Autobahn wieder, auf sonnenverbrannten Rastplätzen und in den Kellergewölben bayerischer Provinz-Erotheken. Anarchisch und mit tiefschwarzem Humor erzählt, lässt dieser Roman den Leser mit weit aufgerissenen Augen zurück.

Über den Autor
Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste, veröffentlichte Prosa in Zeitschriften und Anthologien und lehrt als Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein von der Kritik gefeiertes Romandebüt Paradiso wurde mit dem Nicolas-Born-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Er erhielt u. a. das Werkstattstipendium der Jürgen Ponto-Stiftung und war Stipendiat beim 10. Klagenfurter Literaturkurs. 2011 Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Thomas Klupp lebt und arbeitet in Berlin und Hildesheim.

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Überm Rauschen

Deutscher Buchpreis 2009 (Shortlist)

Autor: Norbert Scheuer
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Taschenbuch: 140 Seiten
Sprache: Deutsch

Einst sind der Vater und die Brüder gemeinsam fischen gegangen, das Rauschen des Wehrs hinter der Gaststätte in der Eifel, in der sie gelebt haben, hat die Kindheit der Brüder mit Ahnungen und Phantasien belebt. Aber der Vater, der beim Angeln immer auf der Suche nach einem riesigen, mythischen Urfisch war, ist schon lange tot. Und der ältere Bruder Hermann ist abgeholt worden, musste in die Klinik, er hat den Verstand verloren, sein Schicksal ist ungewiss.
Der jüngere Bruder, der Ich-Erzähler, ist zurückgekehrt an den Ort der Kindheit, um der Familie zu helfen, steht im Fluss, angelt und lässt das Leben des Bruders, sein eigenes, das der Familie Revue passieren. Die Kindheit am Fluss, die erste Liebe, die kauzigen Gäste der elterlichen Gastwirtschaft, die Ausbruchsversuche des Bruders, der Niedergang der Kneipe, der Fluss und die Fische, der Tod der holländischen Gelegenheitsgeliebten des Bruders und die ungeklärte Frage nach dem eigenen leiblichen Vater — erschöpft und doch überwach versucht der Erzähler, aus den Erinnerungen und Gesprächen, Ereignissen und Beobachtungen einen Zusammenhang herzustellen, eine Erklärung zu finden.
Norbert Scheuers Roman Überm Rauschen entwickelt mit seiner genauen und poetischen Sprache einen enormen Sog. Trauer und Schönheit einer ganzen Welt entstehen durch diese suggestive Geschichte, deren Protagonisten mit ihrer Suche nach dem großen mythischen Fisch zugleich auf der Suche nach dem Glück sind. Und das Glück ist da, im Rauschen, in der wehmütigen Kraft des Erzählens.

Über den Autor
Norbert Scheuer, 1951 geboren, studierte physikalische Technik und Philosophie. 1993 erschien sein Erzählband Der Hahnenkönig, 1997 sein Gedichtband Ein Echo von allem und 1999 sein Roman Der Steinesammler. Bei C.H.Beck erschienen der Roman Flussabwärts (2002) und der Roman in Erzählungen Kall, Eifel (2006). Norbert Scheuer erhielt zahlreiche Literaturpreise, zuletzt den Martha-Saalfeld-Förderpreis (2003), den 3sat-Preis beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb (2006) und den Glaser-Preis (2006). Er arbeitet als Systemprogrammierer.

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Handy: Dreizehn Geschichten in alter Manier

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2007

Autor: Ingo Schulze
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2009
Taschenbuch: 288 Seiten
Sprache: Deutsch

Oft reicht ein irritierender Blick, um das scheinbar harmonische Gefüge einer frischen Liebe, einer nachbarschaftlichen Bekanntschaft oder eines unbeschwerten Urlaubs aus den Angeln zu heben. Ob im Friseurladen in Manhattan, in einer Datscha im Berliner Umland – stets umgibt eine Atmosphäre diffuser Bedrohung die selbstgeschaffenen Fluchtorte.
Mit untrüglichem Gespür für tragikomische Situationen umkreist Ingo Schulze das Wesen der Liebe, das Ringen um Würde im Abschiednehmen und das Geschenk glückhafter Epiphanien mitten im Alltag.

Über den Autor
Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, studierte Klassische Philologie in Jena. Bis 1990 war er als Dramaturg am Landestheater Altenburg engagiert, später in einer Zeitungsredaktion tätig. Es folgte ein längerer Aufenthalt in St. Petersburg.
Seit 1993 lebt Ingo Schulze als freier Autor in Berlin und wurde seitdem vielfach ausgezeichnet: Für die in und um St. Petersburg spielenden Erzählungen 33 Augenblicke des Glücks erhielt Schulze 1995 den Alfred-Döblin-Förderpreis, den Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs sowie den aspekte-Literaturpreis.
1998 folgte sein Roman Simple Storys, 2005 der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman Neue Leben. 2007 wurde Schulze für seinen Erzählungsband Handy mit dem Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Mit seinem 2008 erschienener Roman Adam und Evelyn war Ingo Schulze erneut für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Seine jüngsten Werke sind der für die Taschenbuchausgabe aktualisierte Essayband Was wollen wir, mit dem Schulze sich als genauer Beobachter des politischen, gesellschaftlichen und literarischen Geschehens in der BRD erweist, sowie der während eines Aufenthalts in der Villa Massimo in Rom geschriebene Band Orangen und Engel.

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Blumenberg

Deutscher Buchpreis 2011 (Shortlist)

Autor: Sibylle Lewitscharoff
Verlag: Suhrkamp Verlag, 2012
Taschenbuch: 220 Seiten
Sprache: Deutsch

Groß, gelb, gelassen: mit berückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg, die Augen ruhig auf den Hausherrn gerichtet. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet. Die Bänke sind voll besetzt, aber keiner der Zuhörer scheint den Löwen zu sehen. Ein raffinierter Studentenulk? Oder nicht doch viel eher eine Auszeichnung von höchster Stelle – für den letzten Philosophen, der diesen Löwen zu würdigen versteht? Blumenberg ist nur nebenbei eine Hommage an einen großen Philosophen, vor allem ist es ein Roman voll mitreißendem Sprachwitz, ein Roman über einen hochsympathischen Weltbenenner, dem das Unbenennbare in Gestalt eines umgänglichen Löwen begegnet.

Über den Autor
Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten die Romane Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003) und Consummatus (2006). Der Roman Apostoloff wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Das bin doch ich

Deutscher Buchpreis 2007 (Shortlist)

Autor: Thomas Glavinic
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2010
Taschenbuch: 240 Seiten
Sprache: Deutsch

Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic, und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, Die Vermessung der Welt, dessen Verkaufszahlen enorm sind. Mit aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit – ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.

Über den Autor
Thomas Glavinic, 1972 geboren, arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein vielbeachteter Debütroman Carl Haffners Liebe zum Unentschieden, der in mehrere Sprachen übersetzt und vom Daily Telegraph zum Buch des Jahres gewählt wurde. Auf ihn folgten die Romane Herr Susi (2000), Der Kameramörder (2002) und Wie man leben soll (2004). 2002 hat er den Friedrich-Glauser-Krimipreis für Der Kameramörder erhalten. Thomas Glavinic lebt in Wien.

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Cherokee

Der Prix Médicis, 1983

Autor: Jean Echenoz
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch, 2004
Taschenbuch: 272 Seiten
Sprache: Deutsch

Georges Chave, Privatdetektiv, ein Mann, der wie Humphrey Bogart redet, ist hinter einer Frau her, die wie Angie Dickinson aussieht. ‘Cherokee’ heißt eine seltene Platte von Charlie Parker, die der Held verliehen und nicht zurückbekommen hat. Die Suche nach diesem Fetisch verquickt sich mit Nachforschungen nach dem Erben des Vermögens einer ausgestorbenen Familie und mit der Fahndung nach dem gestohlenen Papagei Morgan, der wiederum Auskunft geben soll über den Verbleib einer schönen Frau. Ein wirbelndes Karussell der Verfolgung durch das nächtliche Paris nimmt seinen Lauf. Georges Chave, Privatdetektiv, ein Mann, der wie Humphrey Bogart redet, ist hinter einer Frau her, die wie Angie Dickinson aussieht. ‘Cherokee’ heißt eine seltene Platte von Charlie Parker, die der Held verliehen und nicht zurückbekommen hat. Die Suche nach diesem Fetisch verquickt sich mit Nachforschungen nach dem Erben des Vermögens einer ausgestorbenen Familie und mit der Fahndung nach dem gestohlenen Papagei Morgan, der wiederum Auskunft geben soll über den Verbleib einer schönen Frau. Ein wirbelndes Karussell der Verfolgung durch das nächtliche Paris nimmt seinen Lauf.

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Sand

Deutscher Buchpreis 2012 (Shortlist)

Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag: rororo, 2013
Taschenbuch: 480 Seiten
Sprache: Deutsch

«Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goss den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen.»

Über den Autor
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die Titanic gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman In Plüschgewittern, 2007 der Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels und 2010 der Roman Tschick, der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

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Mittelmäßiges Heimweh

Preis der Leipziger Buchmesse 2007 (Shortlist)

Autor: Wilhelm Genazino
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2008
Taschenbuch: 192 Seiten
Sprache: Deutsch

Eines Tages verliert Dieter Rotmund ein Ohr. Doch das ist gar nicht so schlimm, denn ihm ist Wichtigeres abhanden gekommen: Seine Gefühle sind nur noch mittelmäßig. Genazino erzählt von einem Mann, dessen Leben auseinanderbricht und der nur hilflos zusehen kann. Der lakonische Chronist des Alltags tut dies gewohnt souverän, unprätentiös und mit viel Sinn für die komischen Seiten des Unglücks.

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